Kostenersparnis dank intelligenter Stromnetzsteuerung

Der StromPager DX von IK Elektronik garantiert eine gleichmäßige Energienetz-Auslastung durch seine Rückmeldefunktion der Daten von Verbrauchern und Energieerzeugern.

Die Energiewende ist nicht nur grün, sondern auch smart: Denn damit der zunehmend dezentral gewonnene Strom keine Überlastung im Netz hervorruft, ist ein ausgeklügeltes Einspeisemanagement notwendig. Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende vom 29. August 2016 wird deshalb auch der Weg bereitet für den Einsatz von neuen Steuer- und Messtechniken mit bidirektionaler Datenübertragung. Durch derartige Systeme können Stromnetzbetreiber zum Beispiel flexibel auf Lastspitzen reagieren und bei Bedarf weitere Erzeuger zu- oder abschalten, sodass zu jedem Zeitpunkt eine stabile Netzauslastung gegeben ist. Gleichzeitig ließen sich durch ein anpassbares Einspeisemanagement auch Kosten einsparen.

Intelligente Steuerungslösung erfüllt Anforderungen des FNN

StromPager DX von IK Elektronik

Bild: StromPager DX, IK Elektronik

Für die Erfassung der  Erzeugungs- und Verbrauchsdaten sieht das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende den Einbau von intelligenten Messsystemen vor, die aus digitalen Zählern und Smart Meter Gateways bestehen. Zusammen mit Steuerboxen als Schalteinrichtungen können damit Verbraucher und Energieerzeuger nicht nur ausgelesen, sondern auch optimal gesteuert werden. Bei der Realisierung  standardisierter Smart Meter Gateways befinden sich einige Hersteller auf der Zielgeraden. Praxistaugliche Steuerbox-Lösungen sind davon noch ein ganzes Stück entfernt.

Eine Steuerbox-Lösung bietet IK Elektronik an: Bereits im Jahr 2014 hat das Unternehmen die intelligente Steuerbox StromPager für das Last- und Einspeisemanagement auf den Markt gebracht, die sich unter anderem im Stadtgebiet bewährt hat. Bei der erweiterten Version StromPager DX wurden nun die Empfehlungen des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) berücksichtigt, das für Steuereinrichtungen im intelligenten Messsystem ein technisches Lastenheft zusammengestellt hat. Dadurch kann der StromPager DX als Steuerbox mit verschiedenen Gerätekonstellationen innerhalb des intelligenten Messsystems zusammenarbeiten.

Steuerbox für das intelligente Messsystem

Der neue StromPager DX basiert auf der seit Jahren erfolgreich genutzten, funkbasierten Smart Grid-Technologie der ersten Steuerbox-Generation von IK Elektronik. Er vereint mehrere Funktionen in einem Gerät und agiert als Funkempfänger, Schaltelektronik und Schnittstelle zum intelligenten Messsystem. Die Funkkommunikation geschieht dabei auf 460 MHz, was für eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit sorgt – selbst wenn die Geräte in Kellern verbaut werden. Da der StromPager DX wie auch sein Vorgänger ein flächendeckendes, deutschlandweites Sicherheitsfunknetz nutzt, ist zudem eine hohe Ausfallsicherheit gegeben. Dazu trägt auch bei, dass die Steuerbox zwei parallele Kommunikationswege nutzt: das e*Nergy-Funkrufnetz des deutschen Funknetzbetreibers e*Message  sowie die Kommunikation über das Smart Meter Gateway, das zukünftig verbindlich als Kommunikationseinheit verbaut werden soll.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass mehrere Steuerboxen gleichzeitig angesprochen werden können, sich die Reaktionszeit dadurch jedoch keineswegs verschlechtert – unabhängig davon, ob mit nur zwei oder mehreren 10.000 Steuerboxen parallel kommuniziert werden soll. Zudem erfüllt der StromPager DX die aktuellen BSI-Anforderungen und ist damit auf eine hohe Sicherheit ausgelegt, sodass der Datenzugriff durch Unbefugte ausgeschlossen werden kann. Mit der StromPager DX Steuerbox hat IK Elektronik bereits zukünftige Entwicklungen berücksichtigt, etwa den bald verpflichtenden Einbau von Smart Meter Gateways. Damit lassen sich nicht nur Verbrauchsdaten übertragen, sondern auch Mehrwertdienste durchführen, zu denen das Last- und Einspeisemanagement gehört. Der StromPager DX ist mit seiner neuen Administrations-Software bereits auf diese Anforderungen ausgelegt und kann problemlos in ein intelligentes Messsystem integriert werden.

Bidirektionale Kommunikation für noch bessere Verfügbarkeit

StromPager DX von IK Elektronik für die Energiewende

Bild: Petra Bork, pixelio.de

Die größte Neuerung besteht jedoch in der Möglichkeit, Rückübertragungen tätigen zu können. Dadurch sind Statusinformationen, zum Beispiel über den Zustand der Schaltausgänge, stets aktuell verfügbar. Die Steuerbox wird über die CLS-Schnittstelle in das intelligente Messsystem eingebunden und sorgt damit für einen redundanten Kommunikationskanal. Dies trägt vor allem zu einer noch höheren Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit bei. Relevant sind diese Möglichkeiten besonders im Hinblick auf die Energiewende: Da die Stromerzeugung mithilfe erneuerbarer Energiequellen nur sehr schwer planbar ist, müssen Stromnetzbetreiber in der Lage sein, auch in kritischen Situationen Schalthandlungen durchzuführen, um die Netzstabilität gewährleisten zu können. Diese wiederum müssen zu einem exakt definierten Zeitpunkt erfolgen, was durch die duale Kommunikationsarchitektur des StromPager DX jederzeit möglich ist.

Die Alltagstauglichkeit des StromPager DX wurde bereits durch das Förderprojekt SINTEG der Bundesregierung belegt, in welchem in mehreren Modellregionen Szenarien für eine zukunftsfähige Energie-Infrastruktur getestet werden. Dort kommt die Steuerbox momentan beim Projekt WindNODE zum Einsatz, um Windkraftanlagen im Umfeld von Berlin zu steuern.

Einfache Installation für schnelle Verfügbarkeit

Der StromPager DX lässt sich – genauso wie sein Vorgängermodell StromPager – einfach installieren und in Betrieb nehmen. Je nach Anforderung – etwa wenn auf Rückübertragungen verzichtet werden kann – ist die Wahl zwischen beiden Varianten möglich; bei Bedarf lässt sich auch ein Mischbetrieb durchführen. Großen Wert hat IK Elektronik dabei auf die Stabilität  und Übertragungssicherheit der Funkanbindung gelegt: Hier kann auch zu Geräten in tief gelegenen Kellerräumen und Schaltschränken eine zuverlässige Verbindung für den Empfang der Schaltbefehle aufgebaut werden, sodass nur selten zusätzliche Antennen installiert werden müssen. Dies vereinfacht zudem den Einbau der Steuerboxen und reduziert die dafür benötigte Zeit. Damit erfüllt der StromPager DX alle Voraussetzungen, um eine hohe Netzstabilität gewährleisten zu können.

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Ansprechpartner bei IK Elektronik – Marko Herold, Leiter Produktmanagement: