IK Elektronik wurde 2014 mit dem Großen Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet

Das Unternehmen wurde bereits das vierte Mal für den Wettbewerb nominiert und konnte in dieser kurzen Zeit bereits den bedeutenden Wirtschaftspreis erhalten.

Großer Preis des Mittelstandes für IK Elektronik Der Große Preis des Mittelstandes ehrt herausragende Beiträge von Unternehmern und Unternehmen zur regionalen Entwicklung, für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, die nachhaltige Unternehmensentwicklung und für hervorragende unternehmerische und technische Leistungen. Mehr als 16.000 Unternehmen wurden deutschlandweit seit 1994 für den Wettbewerb nominiert. Mehr als 5.000 davon erreichten die Jurystufe, in der über die Vergabe der begehrten Auszeichnungen entschieden wurde.

„Für IK Elektronik ist die Auszeichnung eine große Ehre und ein großer Erfolg und würdigt die Leistungen aller Mitarbeiter des Unternehmens in der bisherigen Unternehmensgeschichte.“ so Firmengründer, Gesellschafter und Geschäftsführer Jan-Erik Kunze nach der Preisverleihung.

Foto rechts: Geschäftsführer Jan-Erik Kunze und Ehefrau Dr. Johanna Kunze bei der Preisverleihung „Großer Preis des Mittelstandes“ 2014.

Bilder: © Boris Löffert, Oskar-Patzelt-Stiftung.

Video der Oskar-Patzelt-Stiftung zu IK Elektronik zur Preisverleihung 2014

Laudatio der Oskar-Patzelt-Stiftung: „Vom Bastler zum Branchenprimus“

Jan-Erik Kunze, der seine Leidenschaft für Elektronik bereits im elften Lebensjahr entdeckte und später im Studium sowie als Entwicklungsingenieur perfektionierte, gründete 1996 die IK Elektronik GmbH als Ingenieurbüro. Das Ein-Mann-Büro entwickelte sich zu einem mittelständischen Unternehmen. Das allgemeine Interesse für Elektronik mündete in eine deutschlandweit führende Kompetenz in der Entwicklung und Fertigung von Hochfrequenz- und Funkbaugruppen. Das Unternehmen ist heute führender Dienstleister kundenspezifischer Hochfrequenzbaugruppen, insbesondere im Bereich der Hausautomatisierung.

Das und die konstant hohe Investitionstätigkeit ließen das Unternehmen seit der Firmengründung kontinuierlich wachsen. Derzeit sind an den Standorten Muldenhammer im Vogtland und Dresden 55 Mitarbeiter beschäftigt – Tendenz steigend. In der Gemeinde Muldenhammer ist das Unternehmen inzwischen der größte private Arbeitgeber.

2013 wurde ein Investitionsprogramm in Höhe von 2,3 Mio. Euro abgeschlossen. Unter anderem wurde die Infrastruktur für die Entwicklung erweitert, in Technik und Software investiert und ein Musterbauzentrum fertig gestellt, um auch kleinere Stückzahlen und komplexere Produkte mit hoher Effizienz fertigen zu können. Im selben Jahr konnte das Dienstleistungsangebot durch die Errichtung eines Antennenmessraums bedeutend erweitert werden. Gleichzeitig wurden alle Prozesse in Kalkulation, Einkauf, Arbeitsvorbereitung und Verkauf gestrafft und verbessert.

Mehr als 300 Entwicklungsprojekte, hauptsächlich im Kundenauftrag, wurden im Zeitraum 1996 bis 2013 durch die IK Elektronik GmbH bearbeitet. 50 Prozent der Entwicklungen münden in Produkte, die direkt im Unternehmen gefertigt werden. Um den Übergang von einem kleinen in ein mittelständisches Unternehmen erfolgreich meistern zu können, wurde unter anderem die mittlere Managementebene eingeführt und sowohl intern als auch extern besetzt.

Für Angestellte besteht eine Weiterbildungspflicht im Umfang von sechs Tagen pro Jahr. Interne und externe Schulungen beziehen sich nicht nur auf fachliche, sondern auch auf soziale und methodische Fähigkeiten. Schulungsmaßnahmen werden im Anschluss von den Teilnehmern bewertet und durch die Personalentwicklung ausgewertet.

Als Hauptsponsor des jährlichen Schlittenhunderennens, als Unterstützer des Nachwuchsfußballs und bei der Bezuschussung sportlicher Aktivitäten der Mitarbeiter, zeigt sich das Unternehmen auch in der Förderung des regionalen Sports äußerst engagiert.

Auf dem Firmengelände werden zwei Biotope unterhalten und die Firmenleitung setzt sich für den Erhalt und die Weiternutzung eines historischen Gebäudes für Gewerbezwecke ein.

Das Unternehmen wurde zum vierten Mal durch die Merkur Bank nominiert. 2011 erfolgte die Auszeichnung als „Finalist“.